Hńufige Fragen
Mein Kind ist ein Problemkind bzw. hat Schwierigkeiten (Beispiele: Bettn├Ąsser, Hyperaktiv, AD(H)S, Asthma, Zuckerkrank etc). Darf es dennoch mitfahren? Wie soll ich mich verhalten?
Rein prinzipiell haben wir bisher nur in den seltensten F├Ąllen davon abgesehen, Kinder nicht mitzunehmen. Im Grunde kann man auch mit fast jedem Problemfall vor Ort zurecht kommen. Daf├╝r haben wir genug Erfahrung und bilden unsere Betreuungskr├Ąfte aus, auch w├Ąhrend dem Lager! Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie ein schwieriges Kind haben, so rufen Sie uns bitte an! In einem Gespr├Ąch werden wir dann versuchen gemeinsam herauszufinden, ob Ihr Kind unserer Meinung nach nicht trotzdem mitfahren kann. Bitte haben Sie keine Scheu, sich an uns zu wenden. Wir versuchen gerne eine M├Âglichkeit zu finden, Ihr Kind dennoch mitzunehmen! Selbstverst├Ąndlich werden alle Angaben diesbez├╝glich vertraulich behandelt!
Mit AD(H)S haben wir bislang sogar sehr positive Erfahrungen im Camp gemacht: Einige Eltern erz├Ąhlten uns, Sie konnten nach dem Camp ├╝ber Wochen die Medikamente wie Ritalin/Mediknet (nach R├╝cksprache mit dem Arzt) absetzen

Was passiert, wenn mein Kind krank wird, oder sich verletzt?
Als erstes wird Ihr Kind durch unsere Betreuungskr├Ąfte erstversorgt. Danach erfolgt, sofern erforderlich, eine Konsultierung eines Arztes. Wir werden Sie dann auch je nach Verletzung direkt im Anschluss an den Arztbesuch informieren und ├╝ber den Gesundheitszustand ihres Kindes auf dem Laufenden halten.

Wie entscheidet sich, mit welchen Kindern mein Kind in ein Zelt kommt?
Dies wird nach mehreren Kriterien entschieden. Zu allererst findet bei uns keine Vermischung der Geschlechter statt. Also kommt kein M├Ądchen mit einem Jungen in ein Zelt. Als n├Ąchsten versuchen wir Geschwisterkinder nicht gemeinsam in einem Zelt zu haben. Geschwisterkinder sehen sich fast den ganzen Tag ├╝ber, haben also noch gen├╝gend Zeit f├╝reinander, doch letzlich ist es ja auch im Interesse Ihrer Kinder neue Bekanntschaften zu kn├╝pfen und die Erfahrung zeigt, dass dies eher schwer stattfindet, wenn Geschwisterkinder in einem Zelt sind. Au├čerdem wird auf das Alter geachtet, so dass Ihr Kind auch in einem altersm├Ą├čig richtigem Zelt ist. (Also kein 8j├Ąhriger mit einem 14j├Ąhrigen).
Die Kinder k├Ânnen aber vor Ort (und auch schon bei der Anmeldung) W├╝nsche ├Ąu├čern, die wir, sofern sie nicht gegen obige Grunds├Ątze versto├čen, gerne erf├╝llen.

Haben die Betreuer eine besondere Ausbildung / nach welchen Kriterien werden die Betreuer ausgesucht?
Unsere Betreuer m├╝ssen an mehreren Vorbereitungsseminaren teilnehmen, in denen Sie auf das Camp geschult werden. Au├čerdem finden im Camp regelm├Ą├čig Besprechungen statt um sicher zu stellen, dass m├Âglichst wenig Probleme auftreten und auch die Betreuungskr├Ąfte instinktiv immer richtig handeln k├Ânnen.
Einige unserer Betreuungskr├Ąfte sind auch im Besitz der sogenannten Juleica (fr├╝her: Jugendleiterausweis). Die Juleica ist bei uns aber nicht zwingend Voraussetzung. Die Juleica kann u.a. in sehr theoretischen Seminaren erworben werden (mindestens 50 Stunden Schulung und Erste-Hilfe-Kurs schreiben die Juleica-Richtlinien vor). Allerdings haben die Betreuer, die bei uns die Juleica bekommen haben, auch gute Praxiskenntnisse (├╝ber Jahre) gezeigt!
Und das ist f├╝r uns weitaus wichtiger, als der blo├če Besitz der Juleica.
Einige unserer Betreuungskr├Ąfte legen aber auch keinen Wert auf den Erwerb der Juleica, sind aber genauso lange schon mit dabei und w├╝rden ohne Probleme von uns die Juleica erhalten.
Wir haben auch jedes Jahr immer wieder (ausgebildete bzw. in Ausbildung befindliche) Erzieher/-innen mit dabei.

Was passiert, wenn es mit meinem Kind Schwierigkeiten gibt?
Wir versuchen dieses Problem in den Griff zu bekommen. Unser oberstes Ziel ist, dass wir alle Kinder mit denen wir aus Bremen/Hannover abgefahren sind, auch alle wieder mit nach Bremen/Hannover zur├╝cknehmen. Nur in seltenen F├Ąllen, sahen wir uns in der Vergangenheit leider gezwungen die Kinder fr├╝her nach Hause zu schicken.

Darf ich mit meinem Kind telefonieren?
Ein klares Nein, aber das begr├╝nden wir Ihnen auch gerne:
1. Heimweh
In den ersten Tagen ist es (insbesondere f├╝r die kleineren Teilnehmer) schon mal so, dass die Kinder ein wenig Heimweh haben. Erfahrungsgem├Ą├č legt sich das aber schnell oder tritt nur in Ruhezeiten, wie z.B. unmittelbar nach dem Essen oder w├Ąhrend der Postverteilung auf.
Wenn Sie in dem Moment mit ihrem Kind telefonieren w├╝rden, sind wir uns sicher, dass Sie voller Mitleid mit ihrem Kind es am liebsten sofort abholen w├╝rden, zumindest aber w├╝rde Ihr Kind am Telefon heulen und wir m├╝ssten es wieder beruhigen.

2. Termin f├╝r Telefonat
Es ist ein sehr ger├Ąumiger Zeltplatz und die Person, die Ihr Telefonat annimmt, wird mit ziemlicher Sicherheit nicht wissen, wo sich Ihr Kind gerade aufh├Ąlt, da die Person zu 50% von der Lagerleitung sein wird oder zu 50% aus der K├╝che stammt. Die Kinder bekommen ja schlie├člich keine Fu├čfesseln mit GPS-Sender, wenn Sie bei uns ins Camp kommen, sondern sollen ihre Freizeit genie├čen k├Ânnen.
Allerdings unternehmen die Gruppen auch kleinere Ausfl├╝ge in die n├Ąhere Umgebung (z.B. zum Schwimmen), so dass auch nicht immer alle Gruppen jederzeit auf dem Zeltplatz sind.

3. Handys
Nun k├Ânnten Sie nat├╝rlich Ihrem Kind ein Handy mitgeben... ABER: Ein Handy ist ein Wertgegenstand, der u.a. bei anderen Kindern, die kein Handy mithaben, zu Neid f├╝hrt. Daher bitten wir Sie ausdr├╝cklich Ihrem Kind kein Handy mitzugeben.
Sollten wir ein Handy bei einem Kind finden - keine Angst wir durchw├╝hlen nicht s├Ąmtliche Koffer, meist bekommen wir sowas durch Zufall heraus, so bitten wir Ihr Kind, das Handy selbst auszuschalten und es uns zur sicheren Verwahrung im Tresor zu geben. Wir h├Ąndigen Ihnen dann bei Ankunft am Abreiseort dann das Handy pers├Ânlich wieder aus.

4. Alternative zum Gespr├Ąch mit Ihrem Kind
Sie haben jedoch die M├Âglichkeit mit der Lagerleitung oder dem Betreuer des Kindes zu sprechen. Selbstverst├Ąndlich k├Ânnen Sie ihrem Kind auch Briefe oder Postkarten zuschicken. Ein Kind f├╝hlt sich schnell vergessen, wenn alle um einen herum Post bekommen (die Post wird immer nach dem Mittagessen verteilt), nur man selbst nicht. Von daher unterst├╝tzen Sie die Deutsche Post und schreiben sie mal wieder :)

Wieso nun auch in Hannover?
Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, dass das Zeltlager f├╝r alle umso spa├čiger ist, je mehr Kinder mitfahren.
Da einige langj├Ąhrige Aktive aus beruflichen Gr├╝nden in andere St├Ądte ziehen mu├čten, kam die Idee auf auch in diesen St├Ądten TeilnehmerInnen zu suchen. Ziel ist es, die TeilnehmerInnenzahl, und damit den gesamten Spa├čfaktor f├╝r alle zu erh├Âhen.
Inzwischen fahren bereits zum 5. Mal Kinder aus der Region Hannover mit und es gibt mit unseren Kooperationspartner - einen eigenen Verein, den "Kinder- und Jugendfreizeit e.V." - als zust├Ąndigen Ansprechpartner f├╝r Eltern und Kinder aus der Region Hannover

Wohin schicke ich die Post, damit sie mein Kind im Zeltlager erreicht?
Bitte schicken Sie die Post f├╝r Ihr Kind an:

Name Ihres Kindes
Jugendzeltplatz Werpeloh
Bremer Kinder- und Jugendfreizeit e.V.
Windberg
49751 Werpeloh

Wichtig: Bitte achten Sie auf eine ausreichende Frankierung. Das entstehende Nachporto mu├č sonst leider Ihr Kind bezahlen.

Wie erreiche ich Sie im Zeltlager telefonisch?
Wenn Sie uns wirklich dringend im Zeltlager telefonisch erreichen m├╝ssen, k├Ânnen Sie das nat├╝rlich. Wir geben die Telefonnummer sowohl hier im Internet als auch in der Einladung zum Elternabend kurz vor dem Zeltlager bekannt. Unter der Nummer erreichen Sie uns dann direkt auf dem Zeltplatz. Einer aus der Lagerleitung wird dann mit Ihnen sprechen bzw Sie ggf zur├╝ckrufen. Alternativ k├Ânnen Sie auch bei uns im B├╝ro anrufen. Wir werden dann informiert und rufen Sie gerne zur├╝ck.

Kann ich mein Kind im Zeltlager besuchen?
Wir bitten Sie von Besuchen Abstand zu nehmen. Besuche sind meist ein Ausl├Âser f├╝r Heimweh. Au├čerdem st├Âren Besuche unseren Tagesablauf erheblich.
Au├čerdem w├Ąre es den Kindern gegen├╝ber unfair, die keinen Besuch bekommen.